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Wie kam es zu dem Zauber?

Es war einmal…

Nein, keine Sorge – ich fasse mich kurz 😉

Im Juli 2020 habe ich Jules’ Coffee Blog gestartet. Aus der anfänglichen Idee meine eigene Kaffee-Expertise auszubauen und gleichzeitig mit anderen zu teilen, ist so viel mehr geworden. Zunächst einmal habe ich – wie ich’s mir gewünscht hatte – unglaublich viel gelernt: über Kaffeesorten und Varietäten, über Zubereitungsmethoden, über den Anbau und vor allem über den Handel

Und genau dort gibt es viele Herausforderungen, zu denen ich nur einen kleinen Überblick geben möchte: Die Kaffeeindustrie ist leider immer noch geprägt von Ausbeute und Kinderarbeit. Gleichzeitig wollen viele der jüngeren Generationen der Kaffeefarmer das Spiel nicht mehr mit spielen und suchen nach anderen Beschäftigungsmöglichkeiten oder wandern aus. Zudem bedroht der Klimawandel die sensible Kaffeepflanze und es wird prognostiziert, dass wir schon 2050 nur noch die Hälfte der aktuellen Anbaufläche nutzen können.

So hat sich für mich im riesigen Themenkomplex Kaffee nun ein Sparte herauskristallisiert, die mir sehr am Herzen liegt.

Ich wünsche mir einen wertschätzenden, gerechten und ökologisch nachhaltigen Handel mit Kaffee, bei dem sich alle Beteiligten auf Augenhöhe begegnen.

Direct Trade und Nachhaltigkeit

Mit diesem Wunsch bin ich nicht allein. Denn zum Glück haben dies vor mir schon sehr viele andere Menschen erkannt und bereits angefangen etwas zu unternehmen, um dieses Ziel zu erreichen. Ich spreche von kleinen Röstereien, die sich dem Konzept “direct trade” verschieben haben und für ihren Rohkaffee einen fairen Preis bezahlen, der mehr als die Kosten der Farmer deckt. Ein Preis, der Planungssicherheit für viele Jahre gibt, der es ermöglicht zu investieren und sich weiterzuentwickeln.

Ich wünsche mir mehr Sichtbarkeit für diese Röster und ihre tolle Arbeit. Sichtbarkeit außerhalb der Specialty Coffee Szene und außerhalb der Großstädte. Mit Jules’ Kaffeezauber möchte ich direkt gehandelten Kaffee dorthin bringen, wo ihn noch keiner kennt.

Auswahl der Röster

Die Röster suche ich nach ihrem Konzept und ihrer Transparenz aus. Siegel und Zertifikate spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Viele Röster entscheiden sich aus gutem Grund gegen solche Labels und stellen anders sicher,  dass ihr Rohkaffee ökologisch nachhaltig angebaut wurde. Den Einkauf übernehmen sie meist selbst oder arbeiten mit vertrauenswürdigen Partnern zusammen, sodass die Lieferkette so übersichtlich wie möglich bleibt. Ich unterstütze also Röstereien, die mit Herkunft und Preis ihres Rohkaffees so transparent wie möglich umgehen. Das bedeutet, 

  • dass sie genau wissen, woher der Kaffee kommt
  • dass sie genau wissen, welchen Preis die Farmer oder die Kooperativen erhalten
  • dass sie ggf. die Zusammenarbeit mit Zwischenhändlern oder Röstervereinigungen bewusst auswählen
  • dass sie den Preis, den sie für ihren Rohkaffee zahlen offen legen
  • dass sie ökologisch nachhaltig angebauten Kaffee verwenden

Gutes Tun inklusive

Von jeder verkauften Box spende ich 1 € an die Hilfsorganisation Nuevo Dia e.V., die in Guatemala tätig ist. Da meine Leidenschaft für Kaffee dort ihren Ursprung hat, möchte ich dem Land gerne etwas zurückgeben.

Ich habe mich bewusst für einen kleinen gemeinnützigen Verein entschieden, der rein ehrenamtlich tätig ist. Das bedeutet, dass die Spenden zu 100% vor Ort eingesetzt werden können.

Der Verein organisiert und unterstützt Hilfsprojekte, die dazu beitragen die Lebenssituation der indigenen Bevölkerung in Guatemala zu verbessern – insbesondere im Bereich Gesundheit und Bildung.

Hier geht’s zum Newsletter des Vereins (Ausgabe November 2021) und auf betterplace.org findet ihr weitere Informationen zum aktuellen Spendenaufruf.

Lass auch du dich von Kaffee verzaubern.

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